Jeder Missionseinsatz ist anders. Das leuchtet ein, da jede Gegend seine eigene Kultur hat. Doch dieses Jahr war auch der Einsatz in Kiel anders als die Jahre zuvor.
Das Erste was uns auffiel war, dass sich die Hauptbesuchszeit an der Kiellinie verschoben hatte. Waren die letzten Jahre die meisten Besucher, hauptsächlich Familien, gegen 16:00 Uhr unterwegs, hatten wir dieses Jahr um diese Zeit fast Flaute. Stattdessen konnten wir mit unseren Programmen deutlich früher anfangen.
Zweitens mussten wir unser Programm etwas umstellen. Wie bereits erwähnt durften wir dieses Jahr nichts verteilen. Üblicherweise sind unsere Predigtdurchgänge so aufgebaut, dass wir am Ende kleine evangelistische Flyer verteilen um darüber in persönliche Gespräche zu kommen. Dieses Jahr kamen wir am Ende von unseren Predigtdurchgängen, besonders die ersten zwei Tage, deutlich in's Schwimmen. Wie mache ich jetzt das Ende der Programms? Wie komme ich jetzt in ein persönliches Gespräch? Ergebnis war, dass wir wenig Gespräche hatten, die aber in Kiel eh immer wenig waren. Stattdessen hatten wir mehrere kurze Programme um direkt näher am Publikum zu sein.
Fazit: Trotz dem Handicap war es doch eine gute Woche. Viele Menschen haben das Evangelium gehört. Was sie damit machen, liegt nicht mehr in unserer Hand. Das müssen sie mit Gott ausmachen. Dafür beten wir.
Morgen geht es los nach Ungarn. Ab zum Balaton. Ich bin gespannt, wie die Zeit dort wird. Unser Team ist Gott sei Dank voll, wir haben fast die ganze Zeit zwei Übersetzer und hoffentlich werden wir auch viele Menschen ansprechen können.
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